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4. Ballade op.52 in f-moll

Dieses Stück ist eines der admirabelsten Werke, die Chopin jemals gelungen sind. Sie ist im gleichen Zeitraum entstanden, wie die Wheroische" As-Dur Polonaise und ist wie sie ein absolutes Meisterwerk. Verhalten fängt sie an in C-Dur. Nach einer Fermate "mezza voce" das Hauptmotiv, zart und gesanglich vorgetragen. Ein über 13 Takte andauerndes "crescendo" führt zum ersten "Fortissimo"-Explosion, gefolgt (nach allerlei Überleitungen) von einem verzauberten "Dolce"-Thema. Dann neue Anläufe, WIederaufnahmen, polyrhythmische Passagen, und immer stürmischer wird die Jagd. Nach "forte fortissimo" eine Fermatenpause und sanft herabsteigende "Piaissimo"-Akkorde. Auf den letzten Seiten eine Bravourcoda wie in der 1. Ballade: eine Hetzjagd über Stock und Stein, höllisch schwierig, himmlisch in der Wirkung. In den letzten Takten, wie in der dritten Ballade 4 wuchtige Abschlussakkorde, die den Nagel auf den Kopf treffen.

Die Frage, ob die vierte Ballade höherwertig ist als die erste, ist schwierig zu beantworten. Zwar ist die erste etwas "schmissiger" und hat die etwas klarere Linie. Dafür ist die vierte Ballade komplexer, raffinierter und tiefgründiger. Einigen wir uns darauf, dass beide gleichrangig sind!

pfeil Noten als PDF (SheetMusicArchive.net)

Quellenangaben

  • "Briege über Chopin", Ulrich Erckenbrecht
  • "Frédéric Chopin - Ein musikalisches Horoskop", Ludwig Kusche

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